Dienstag, 28. Januar 2014

„I present you the death of the Bats“ (Kritik zu Batman Arkham Origins)


https://www.batmanarkhamorigins.com/de#media
Mit Batman Arkham Origins serviert uns Warner Bros. Interactive den dritten Teil der Arkham Reihe und somit den Nachfolger, der aber eigentlich ein Vorgänger, zu den bisherigen Arkham Spielen ist.
Also wie den nun eigentlich...?
„Riddle me this Batman!“
Wie auch immer der Multiplattform Titel erschien am 25. Oktober 2013 für den PC, die Xbox 360 und die PS3 und versetzt uns ein weiteres mal in die düstere Welt der DC Vorzeigefigur Batman und seine Heimatstadt Gotham. Nur kann der dunkle Ritter in seinem mittlerweile 3. Auftritt immer noch überzeugen oder scheitert er an dem Erbe der genialen Vorgänger?

Arkham Origins erzählt die Geschichte eines jüngeren unerfahreneren Batman's, welcher sich am Weinachtsabend mit allerlei Problemen herumschlagen muss, verursacht durch Gothams Drogenboss Black Mask welcher ein Kopfgeld auf den dunklen Ritter aussetzte und ihm somit eine ganze Truppe professioneller Kopfgeldjäger auf den Hals hetzte. Dabei greifen die Entwickler auf bekanntere Schurken des DC Universums zurück wie z.B. Bane, der Pinguin oder Deathstroke aber auch unbekanntere Charaktere haben einen Auftritt wie der Pyromane Firefly und die Schlangenfrau Copperhead. Und was hat es mit dem bis dato noch unbekannten Verrückten auf sich der sich überall nur als Joker vorstellt?

Technisch macht Arkham Origins einen zwiegespaltenen Eindruck, grafisch bietet die PC Fassung einiges, dank Direkt X11 und Physix Unterstützung, die Konsolen Varianten können jedoch mit ihren verwaschenen Texturen und langen Ladezeiten leider nicht überzeugen.
Die Open World ist noch einmal ungefähr doppelt so groß wie im Vorgänger, wirkt jedoch eben dadurch stellenweise leer und trist. Und im Gegensatz zu flanierenden Zivilisten findet man an jeder Straßenecke nur die üblichen herumlungernden Schläger und Riddlerrätsel, die man bereits aus den zwei Vorgängern kennt.
Doch mal abgesehen von der enttäuschenden Stadt, was immer noch super funktioniert ist das Free Flow Kampfsystem das zwar lediglich aus zwei Knöpfen besteht, einer zum Schlagen und einer zum Kontern, jedoch Timing und Geduld erfordert um auch in größeren Gegnergruppen nicht die Oberhand zu verlieren, besonders dann wenn im späteren Verlauf noch Gegnertypen hinzukommen die besonderen Taktiken erfordern.

Batman Arkham Origins will mehr sein als ein lauwarmer Aufguss scheitert jedoch in einigen Punkten, da wäre die Story die Stellenweise einfach nur unspektakulär vor sich hin plätschert und die verpasste Chance ein belebtes Gotham darzustellen durch das man sich als Batman bewegen kann. Die Kämpfe sind zwar immer noch spaßig und die meisten Schauplätze der Story sehr atmosphärisch jedoch scheitern die Entwickler daran etwas daraus zu machen, so werden die meisten der Bosskämpfe gegen die Attentäter einfach nur teilweise sehr lieblos abgearbeitet und wirken stellenweise sehr deplatziert.
Im großen und ganzen fühlt sich Arkham Origins an wie ein übergroßer Downloadinhalt für den Vorgänger Arkham City und liefert eigentlich nur mehr vom gewohnt gutem erreicht aber leider zu keinem Zeitpunkt die Klasse der exzellenten Vorgänger. Und lässt die Fans der Reihe somit etwas hängen bis dann endlich die richtige Fortsetzung erscheint.

Somit bleibt nur zu sagen Fans der Materie können sich damit die Zeit bis zum nächsten richtigen Teil verkürzen und alle anderen spielen lieber erst mal Probe.
Hier geht’s zur Website:https://www.batmanarkhamorigins.com/de

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