Dienstag, 28. Januar 2014

Kritik zu „The Walking Dead“
(Kritik zur Serie)


Quelle:http://www.readersdelight.net/the-walking-dead-11.jpg

"Für mich waren die Zombies immer Sinnbilder der Revolution: Eine Generation frisst die andere auf", sagte Horrormaestro George A. Romero einmal - und lieferte mit seinen Filmen die Probe aufs Exempel: Die kannibalistischen und noch recht uniformen Gestalten aus seinem frühen Schwarzweißfilm "Night of the Living Dead" (1968) entwickelten sich im Laufe der Jahrzehnte zu Identitäten, die das Menschsein imitierten. Erfreulich deutlich wurde das in Romeros "Land of the Dead" aus dem Jahr 2005.

The Walking Dead ist eine US-amerikanische Fernsehserie von Frank Darabont und basiert auf der gleichnamigen Comicserie von Robert Kirkman und Tony Moore.Sie ist im Genre Drama/Horror vertreten. Die Serie startete am 31. Oktober 2010 in den Vereinigten Staaten bei AMC mit einer ca. 67-minütigen Pilotepisode während des sogenannten „Fearfest“ des Senders. Bis 2013 wurden vier Staffeln produziert, eine fünfte Staffel wurde Ende Oktober 2013 in Auftrag gegeben.
The Walking Dead spielt bislang in der Metropolregion von Atlanta, im Südosten der Vereinigten Staaten, und erzählt vom Kampf einer kleinen Gruppe Überlebender nach einer weltweiten Zombie-Apokalypse.Unter Führung des Sheriffs Rick Grimes ist die Gruppe auf der Suche nach einer dauerhaften und vor allem sicheren Bleibe. Rick Grimes (Andrew Lincoln) fiel durch eine Schussverletzung ins Koma.Er erwacht schweißgebadet im Patientenzimmer eines Krankenhauses. Die Blumen neben seinem Bett sind längst vertrocknet. Die Uhr über der Tür und die Geräte, an die sein Körper angeschlossen wurde, haben ihren Geist aufgegeben. In den verfallenen Fluren herrscht bedrückende Stille. Last Man on Earth? Auf der Suche nach seinem Sohn und seiner Frau trifft er auf die unterschiedlichsten Charakteren, von denen viele auf die verschiedensten Arten ums Leben kommen.Letztendlich bilden sie eine Gemeinschaft um sich gegenseitig zu schützen. Konflikte innerhalb der Gruppe, kommen dabei auch nicht selten vor.

Das Zombiegenre ist ziemlich ausgelutscht und etwas Neues bekommt man hier nur noch sehr selten zu sehen. In "The Walking Dead" gibt es erst mal überhaupt keine neuen Ideen und man kennt das alles so schon sehr gut. Allerdings ist es hier doch anders, weil man sich mit dem Thema nicht mal eben 90 Minuten befasst, sondern über mehrere Staffeln. Da hat man natürlich Zeit viele Dinge langsamer anzugehen und das tut der Story sehr gut. Immer mal wieder gibt es kleinere Überraschungen und allgemein sind die Drehbücher schon ordentlich geschrieben. Anfangs war ich skeptisch ob man dieses Thema über so lange Zeit interessant halten könnte, aber diese Zweifel sind bald erloschen, denn alleine aus der vielseitigen Figurenzeichnung, ergeben sich bald weitere Probleme und Konflikte. An Handlung mangelt es der Serie also keineswegs und mir hat das schon sehr gut gefallen.

Fazit:Das Drehbuch ist schon alleine deshalb interessant, weil man sich für viele Dinge, die in Filmen schnell abgehakt sind, Zeit lassen kann und die Darsteller spielen wirklich stark. Dazu gibt es eine vielversprechende Figurenzeichnung und handwerklich ist das top gemacht. Die Atmosphäre bietet schönen Endzeit-Zombie-Horror, lässt aber auch Spuren von schwarzer Komödie und Drama nicht vermissen und das alles endet dann in einem überzeugenden Unterhaltungswert. Sehr schön ist nebenbei noch, dass es reichlich blutig zur Sache geht und die Effekte sich echt sehen lassen können. Für Freunde vom Zombiehorror definitiv Pflichtprogramm!

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