Dienstag, 21. Januar 2014

Radiokommentar

 



Was zeichnet einen Radiokommentar aus?
    •Er bezieht sich auf ein aktuelles Thema.
    •Er liefert Fakten und Argumente.
    •Er gibt eine persönliche Meinung wieder.
    •Er soll dem Hörer helfen, das Thema zu werten und zu verstehen.
    •Er folgt meist auf einen Bericht, der dem Hörer das notwendige Hintergrundwissen vermittelt,
     welches man zum Verständnis des Kommentares braucht.

Was gehört in einen Radiokommentar?
    •Die persönliche Meinung
    •Fakten und Argumente

Wie erstellt man einen Radiokommentar?
    •Erst informiert man sich umfassend.
    •Dann bildet man sich eine eigene Meinung.
    •Dann wird man sich klar, was man dem Hörer sagen will.

Wie gliedert man einen Radiokommentar?
    •Man fängt mit einem Paukenschlag an - ein klarer erster Satz, der die eigene Meinung darlegt.
    •Im Hauptteil baut man die Argumentation Schritt für Schritt auf.
    •Am Ende steht eine Schlussfolgerung, die klar und logisch ist.

Welche rhetorischen Möglichkeiten hat man in einem Radiokommentar?
    •Man darf "ich" sagen, rhetorische Fragen stellen, ironisch werden und provozieren.
    •Man kann Vergleiche ziehen zu Sachen, die der Hörer schon kennt.
    •Man kann durch Wiederholungen Nachdruck erzeugen.
    •Man sollte klare, einfache, strukturierte Sätze verwenden                                                         

Was ist, gerade bei einem Radiokommentar, wichtig?
    •Je kürzer ein Kommentar, umso wichtiger der Aufbau und die Gliederung.
    •Kurze Sätze, Vermeidung von Fremdwörtern und eventuell die Wiederholung des zentralen     
      Gedankens erleichtern die Verständlichkeit.
    •Gerade weil im Radio nur die Akustik zur Verfügung steht, ist es umso wichtiger, dass der Autor 
      sein Kommentar selbst spricht, da er das in der Regel engagierter tut als jemand fremdes.
    •Der Kommentator kann meistens, gerade auf öffentlichen Rundfunkanstalten, auf welchen die
      meisten Kommentare laufen, mehr eigene Kenntnisse der Hörer vorraussetzen, als er das im  
      Fernsehen tun könnte, welches vermehrt von Menschen mit weniger Vorkenntnissen genutzt wird.
      Er muss deshalb vermehrt mit Urteilskraft und Logik seiner Begründungen überzeugen, aber 
      auch durch erkennbare Distanz zum Thema.
      
Spezialfall Auslandskorrespondent
    •Ist meistens eine Mischform zwischen Bericht und Kommentar.
     Da bei außenpolitischen Sachen meist weniger Background vorhanden ist, muss der 
     Korrespondent mehr Tatsachen erläutern, was zu lasten der Subjektivität geht.

Kommentare sind nicht mehr länger nur einseitig

    •Im Netz können heutzutage Online-User bei der WDR Mediathek alle eingestellten Beiträge  
     bewerten und Kommentieren.


Analyse

    Im folgenden werde ich kurz auf ein Radiokommentar von Johanna Stadler mit dem Titel "Wenn 
    der Wald im Weg ist", welches am 12.12.2013 auf Bayern 2 gesendet wurde, eingehen. Es wird
    eines der Weltweit gravierendsten, von Menschenhand geschaffenen, Probleme behandelt. Die
    Abholzung und Ausrottung der Tiere.

    Die Bedeutsamkeit des Themas wird durch die Erläuterung der Wichtigkeit des Waldes
    unterstrichen. Es wird an das Thema herangeführt durch zwei unterschiedliche Sichtweisen. Wie
    wichtig ist der Wald für uns Menschen und welche Gründe gibt es den Wald abzuholzen. Die
    Kommentatorin Kritisiert die gesetzlichen Bestimmungen und erläutert wie man diese mit
    Geduld einfach umgehen kann, gibt jedoch keine Lösungsvorschläge. Die Autorin will den
    Hörern vermitteln, das die Aufforstung bei weiten keine Lösung ist, das öffentliche und
    private Interessen oft nicht trennbar sind und will darauf aufmerksam machen, das die neue
    Kompensationsverordnung das Problem noch weitaus verschlimmert. Das Kommentar kritisiert
    aber bietet leider keine Lösungen an.



     Quellen:http://www.springer.com/http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/



     Autor: Julian Slotta





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.